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Außenfilter mit Heizung

Für meine bisherigen Aquarien habe ich immer Außenfilter genutzt, die eine Heizung integriert haben. Das hat den Vorteil, kein störendes zusätzliches Teil im Aquarium zu haben. Durch das Ausströmen des vorgeheizten Wassers ist zudem eine eine gleichmäßige Verteilung der Wärme gewährleistet und last not least ist ein Stromschlag im Wasser durch den Heizstab ausgeschlossen.

Der Nachteil von Aquarienaußenfiltern: Sie sind meist erheblich teurer. Ein Eheimfilter mit Heizung mit der Pumpleistung wie ich sie brauche, kostet dann auch mal ganz locker fast 600 Euro. Das war mir entschieden zu teuer und so habe ich mich für einen Oase BioMaster Thermo 600 entschieden, der mit ca. 250 Euro zu Buche schlägt. Der Filter macht einen wertigen Eindruck, die Durchflussleistung ist bisher hervorragend; vor allem an den Details kann man sehen, dass die Entwickler mitgedacht haben.

So lässt sich der Regelheizer bei Bedarf einfach entfernen, falls der mal defekt sein sollte, muss also nicht der ganze Filter entsorgt werden. Zudem verfügt der BioMaster über einen Vorfilter, der sich einfach reinigen lässt, ohne das der gesamte Filter ausgebaut werden muss. So beschränkt sich die „Großreinigung“ zumindest nach Herstellerangaben auf ein – zweimal jährlich. Der Filter ist zudem flüsterleise, was hoffentlich nach längerem Gebrauch auch so bleibt. Ob er die Lebenszeit von 20 Jahren erreicht, wie der Vorgänger – ein Eheim Filter – ist zwar fraglich, aber für den Preis darf‘s dann auch nach zehn Jahren ein neuer Filter sein.

Becken

Ausgangspunkt für das Aquarium ist natürlich das Becken. Die Aquarien die angeboten werden, sind zumeist silikonverklebte Glasaquarien. Rahmenaquarien gibt es meist nur noch auf speziellen Wunsch. Die heutigen Fertigungstechniken lassen rahmenlose Becken bis zu fast jeder Größe zu. Hüten sollte man sich vor Billigangeboten und vor dem Selberkleben, es sei denn man ist Glasermeister.

Der Innendruck eines mit Wasser gefüllten Beckens würde innerhalb kürzester Zeit das Becken bei falscher Handhabung sprengen. Es gibt natürlich noch die ganz kleinen Becken aus Kunststoff, jedoch rate ich davon ab, diese als Aquarium zu nutzen. Meines Erachtens sind diese Kleinstbecken bis 100 Liter nur für die Aufzucht oder als kurzfristiges Quarantäne-Becken zu gebrauchen. Die unterste Größe und somit auch die Idealgröße für Anfänger sind 100 Liter Becken. Meist sind die Standardbecken allerdings in den Abmessungen genormt, also höher als tiefer. Wer sich mit dem Gedanken eines offenen Beckens trägt, sollte vielleicht über eine Sonderanfertigung nachdenken. Das Becken sollte dann etwas tiefer, dafür nicht zu hoch sein. So ist erstens die Lichtausbeute bis zum Boden besser und man kann von oben den notwendigen Pflegearbeiten nachgehen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einem Sonderbau eines 100 Liter Beckens gemacht. Auch zur Freude meiner damals zweijährigen Tochter. Der Nachteil ist, dass angebotene Aquarienunterschränke nur in den genormten Maßen zu haben sind. Man ist also gezwungen, sich entweder ein Möbel für das Aquarium bauern zu lassen, oder aber, ein passendes zu finden. Wichtig ist, dass das Becken vollständig auf einem Untergrund aufliegt und das Möbelstück stabil genug ist. (Traglast beachten!) Bei einem 100 Liter Becken kann das vielleicht noch vernachlässigt werden, da die meisten Schränke wohl mindestens 150 Kilo tragen; bei größeren Becken ist zur Vorsicht geraten. Ein 500 Liter Becken kann vollbesetzt leicht bis zu 700 kg wiegen. Es muss also nicht nur auf das Untergestell geachtet werden, sondern in dem Fall auch auf die Deckenbelastung in der Wohnung. Ich würde ab einer Beckengröße von 500 Litern auf jeden Fall einen Architekten zu Rate ziehen.