Zwischenfazit zum 450l Becken

Das große Becken im Wohnzimmer läuft inzwischen ohne Probleme. Die Pflanzen wachsen, ich schneide jede Woche einen 10l Eimer Pflanzen aus dem Becken. Bei den Echinodorus werden allerdings nicht nur die Blätter sehr groß, sondern auch die Wurzeln. Ich habe mir angewöhnt, alle halbe Jahre mal die Pflanze aus dem Becken zu ziehen, die Stile zu entfernen und die Wurzel bei zu schneiden. Das schadet meiner Erfahrung der Pflanze nicht udn verhindert das »Zusetzen« des Bodens eben mit diesen stark wurzelnden Pflanzen. Bei anderen Pflanzen, die im obere Bereich stark wachsen und unten dünner werden, kürze ich das untere Drittel einfach weg und setze den Rest zum »Neuwurzeln« einfach wieder ein. Manchmal sind meine Ancistrus damit nicht einverstanden und buddeln sie einfach wieder aus. Das Speil geht dann solange, bis die gekürzte Pflanze genug Wurzelmaterial gebildet hat. So ca. nach einer Woche sind die Wurzeln stark genug. Gedüngt wird weiterhin nach Dennerle Düngeplan, was sich bisher bewährt hat. Wasserwerte messe ich nur, wenn sich augenscheinlich im Becken etwas ändert.

Positiv überrascht bin ich von dem Innenfilter. Er ist nicht nur leise und leicht zu reinigen, er stört auch nicht. Entweder lässt man ihn von außen »zuwachsen«, oder wählt die Steindeko als Innenrückwand. Nicht ganz billig, hat sich aber bewährt und sieht mit ein wenig Patina sehr natürlich aus, trotz des Materials.

Der Ancistrus-Nachwuchs ist inzwischen mächtig gewachsen. Meine Befürchtungen über eine unkontrollierbare Vermehrung haben sich bisher nicht bestätigt. Ich nehme an, die Raubschnecken sogar für eine Geburtenkontrolle, da sie sich zu auffällig vielen in den Höhlen der Antennenwelse aufhalten. Ansonsten ist der Besatz neben acht oder neun Ancistrus, zwei Sturisoma Paramense, zwei roten Hexenwelsen, zwei übrig gebliebenen Ohrgitterharnischwelsen, einem Schwarm Neons, einem Schwarm Sternflecksalmlern, mehreren Siamensis und Neocaridina Garnelen recht munter.

Fütterung täglich mit einem »Diättag« in der Woche. Flockenfutter, Granulat für die Garnelen, Bodentabletten und Welschips. Einmal die Woche ein Stück Zucchini (wird gerne von den jungen Ancistrus genommen), einmal im Monat rote Mückenlarven, damit sich die Raubschnecken nicht wieder an den Neocaridinas vergreifen.

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